Vom Bild zur Strickschrift – in einem Klick!

Huhu!

party knit

Ja genau. Und da heute allgemeiner Feierbefehl ausgesprochen wurde und ich so gar keine Lust habe, mich dem gesellschaftlich verordneten Trick-, Böller-, und Fernsehwahn hinzugeben, zeige ich hier lieber, was ich bei Tichiro entdeckt habe.

Ich stand nämlich selbst schon oft vor der Idee, ein Bild, was ich gezeichnet oder fotografiert habe, als Strickobjekt in ein Kleidungsstück einzuarbeiten. Und natürlich kann man sich mit Rasterpapier hinsetzen, aber es geht auch einfacher.

Auf der Webseite von microrevolt gibt es das Knitpro 2.0 Tool. Das hat nichts mit den Stricknadeln zu tun, aber bietet in nur wenigen Handgriffen die Möglichkeit, ein eigenes Bild in eine Strick- oder Häkelschrift umzuwandeln.

Zuerst gibt man an, wie groß das Design werden soll, und danach, welche Form die Maschen haben. Beim Häkeln sind die Maschen ja quadratisch, beim Stricken rechteckig.

Als nächstes wählt man vom Computer eine Abbildung aus. Hier bietet sich an, eine Grafik mit hohem Kontrast zu wählen. Ist sie detailreich, braucht es natürlich auch eine entsprechend große Strickschrift, sonst werden alle Feinheiten weggerechnet.

Hier ist ein Beispiel:

Eine Schneeflocke, gefunden auf Wikipedia, daneben die umgewandelte Strickschrift.

Schnee1        Strickschrift Schneeflocke

Ziemlich cool, hm?

Nun könnt ihr auch ein wenig experimentieren. Viel Spaß dabei. Party on!

 

Advertisements

Die verstrickte Dienstagsfrage 52/2014

Da ist sie, die letzte Dienstagsfrage in diesem Jahr.

Das Jahr nähert sich seinem Ende – Zeit für gute Neujahrsvorsätze.
Oder auch nicht 😉

Hattest Du in den vergangenen Jahren welche? Und hast Du sie eingehalten?

Hast Du Strickvorsätze für das neue Jahr?

Und ich habe schon so etwas erwartet, also hier ist, was ich dazu denke:

Hm, Prinzipiell bin ich kein Vorsatz- Mensch. Ich reagiere gern spontan auf Dinge, in meinem Rahmen. Also habe ich vielleicht einen Vorsatz-Rahmen 😀

Ich möchte gern wieder viel stricken, ich möchte viel mehr selbst färben und Pullover stricken, die selbst gefärbte und selbst gesponnene Wolle miteinander vereint. Ich möchte unbedingt mal Mosaic knitting ausprobieren – gerne an einem Pullover, vielleicht als Abschlusskante 😀

Das wars eigentlich schon. Nach wie vor möchte ich mich beim Stricken entspannend und abschalten können. Das reicht mir schon.

Die verstrickte Dienstagsfrage 51/2014

Ho Ho Ho!

Die letzte Dienstagsfrage vor Weihnachten dreht sich um Konsum:

Heute möchte das neugierige Wollschaf gerne wissen, ob Ihr Hamster oder Puristen seid.

Hast Du einen Wollvorrat oder kaufst Du nur projektbezogen?
Schöpfst Du gerne aus dem vollen oder belasten Dich größere Vorräte eher?

Ja, das ist schnell beantwortet.

Da es finanziell bei uns nicht ganz so locker gestrickt ist, und zudem Matze und ich beide stricken und häkeln, kaufen wir Garn ausschließlich projektbezogen. Etwas anderes kommt mir gar nicht in den Sinn, und so kann ich natürlich Garn bewundern und schätzen, muss es aber nicht zwingend haben, wenn es nicht in das Budget passt oder kein konkretes Projekt direkt danach verlangt.

Etwas anders verhält es sich mit Handgesponnenem. Schöne Kammzüge bekommt man recht günstig (Im Vergleich zu Garn), und wenn ich sie selbst färbe, habe ich zwar einen erheblichen Zeit-und einen gewissen Färbekostenaufwand, aber der liegt noch im Rahmen. Zudem ist das Färben und spinnen ja auch ein ganzes Hobby für sich 🙂 – So kaufe ich Spinnfasern durchaus spontan.

So passiert es, dass ich oft am Spinnrad sitze, nur des Spinnens wegen, oder färbe, des Färbens wegen. Die so entstandenen Garne hängen dann an einem Ort und warten darauf, ein eigenes Projekt zu finden.

Wollstash handgesponnene Garne