Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.

Hier noch nicht. Ich mag es ja nicht so mit Deko und außerdem waren wir mit Anja und Toralf vom Waldmärchen am Wochenende auf einem Kreativmarkt, der vorerst die Notwendigkeit für private Schmückerei gebremst hat 😉

Aber ich dachte an euch, als ich überlegte, wie man weihnachtliche Deko mit Wolle und Garn und all diesen ganz wunderbaren Fasern anstellen könnte und so schmücke ich heute diesen Blogpost mit Bildern, die ich online als Inspiration gesammelt habe. Ein Klick führt zu den Quellen, die diese Schmuckstücke fabriziert haben. So kann ich noch eine  Weile mit dem Dekorieren des zuHauses warten ^^

Habt eine ruhige, friedliche Vorweihnachtszeit, liebe Leser*innen!

 




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some stitches.

Some stitches?

Jap, nur ein paar Stiche.

Ein paar Stiche braucht es, um Stoff zu einem Kleidungsstück zu verbinden.

Ein paar Maschen braucht es, um aus einem Faden ein Kleidungsstück zu fertigen.

Ein paar Gedanken, Ideen und ein paar Stiche.

Und weil wir viele davon haben, geben wir gern ein paar davon ab.

Some stitches.

Kleidung, von uns, für uns, für euch?

some stitches. some stitches.

 

Auftragsarbeit: Ein ganz spezieller schlafender Fuchs

Kürzlich war die D. bei uns.

D. ist ein gar zauberhafter Mensch, und sie blätterte eines Abends durch unseren Ordner mit ausgedruckten Handarbeitsmustern. (analoges Ravelry sozusagen *fg*)

Auf einmal stieß sie auf den da. Und bekam Schnappatmung ob der Niedlichkeit des Biestes.

“Kannst du mir den machen? Biiiiiittteeee!!” war schnell gesagt und Matze konterte mit einem Griff in den Schrank, wo der schlafende Fuchs schon lange darauf wartete, einen geeigneten Auftritt zu bekommen. Ha! Was für eine Überraschung.

Als sie dann mit Häkelfuchs in der Tasche nach L.E. zurückkehrte, verzückte der Kleine auch ihre dortigen Freundinnen und so trudelte bald der erste Häkelauftrag ein. Und kurz darauf der zweite. Dieser war recht dringend, denn das Mädchen, welches ihn bekommen soll, verliert gerade zunehmend ihr Augenlicht 😦 Da sie Füchse liebt und dieser hier so friedlich seine Augen geschlossen hat, hat Matze natürlich die Prioriätenliste verschoben und zuerst den kleinen Fuchs für das kranke Kind gehäkelt:

Fuchs Amigurumi

Hoffentlich wird der kleine Schatz noch ganz viel Lächeln hervorrufen.

Gehäkelt mit einem 3,5er Haken aus Finkhofwolle.

 

Frisch aus der Nähmaschine: Projektbeutel zum Wenden

Mit der Strickerei unterwegs ist das ja so eine Sache.

Das Strickstück darf nicht von den Nadeln rutschen, die Wolle darf sich nicht verheddern. Just in dem Augenblick muss die Nadelstärke geändert werden und Maschenmarkierer? Verdammt, wo sind die schon wieder hin?

Bisher hatte ich als Projektbeutel immer das genommen, was gerade da war. In der Regel einen einfachen Tunnelzugbeutel oder, wenn gar nichts anderes herumlag, einen Stoffbeutel vom Einkauf.

Nun haben die ja das Problem, dass sie einen halbfertigen Pullover zwar gut aufnehmen, aber ein Paar Stulpen verliert sich einfach drin. Die Nadeln stoßen durch das Gewebe, die Maschen rutschen herum, Maschenmarkierer gehen verloren und – mal ehrlich – schick sieht so ein Beutel auch nicht immer aus.

Ihr merkt, es gab ein Problem und dies wurde jetzt gelöst: Mit einem japanischen “Knot bag“.

Knot bag Wendebeutel Projektbeutel   Knot bag Wendebeutel Projektbeutel        Knot bag Wendebeutel Projektbeutel

GENIAL. Absolut genial.

Knot bag Wendebeutel Projektbeutel   Knot bag Wendebeutel Projektbeutel         Knot bag Wendebeutel Projektbeutel

Es ist ein Wendebeutel, dessen unterschiedlich lange Henkel einfach ineinandergestülpt werden, um den Beutel halbwegs sicher zu verschließen. Innen hat Matze ein kleines Utensilo eingenäht, das ein weiteres Nadelspiel, Schere, Maßband, was auch immer festhält und in der kleinen Tasche kann kein Marker, Knopf oder Strickfingerhut verloren gehen.

Hat der/die Strickende/Häkelnde seinen/ihren Platz gefunden, kann die Tasche also gewendet werden und alles Zubehör ist griffbereit. Ist der Zug angekommen oder muss man wieder aufbrechen- zack- einstülpen, Garn und Strickwerk rein, Henkel umlegen und fertig.

Ich bin total begeistert.

Dies ist ein Prototyp, sicher kann man hier und da noch optimieren.

Wie findet ihr diesen Projektbeutel? Hm?

Die verstrickte Dienstagsfrage 47/2014

Hey ho,

Lieber spät als gar nicht, liebes Wollschaf?!

Die Frage lautet heute:

Ich habe letztens einem heißgeliebtem Pullover ein neues Bündchen anstricken müssen. Dabei habe ich festgestellt, dass ich heute ganz anders stricke als zu der Zeit, als ich den betreffenden Pullover nadelte, nämlich deutlich fester.
Kennt Ihr das auch?

Da ich noch keine Dekaden stricke, kann ich nicht sagen, wie das  “früher” war.

Ich glaube aber, dass das ganz normal ist. Vielleicht strickt man zu Beginn ganz locker, oder gar super verkrampft und fest, und mit der Zeit pegelt sich dann ein ganz persönlicher Stil ein. So wie das auch bei den Vorlieben ist:  man strickt vielleicht erst “nur” Socken und später “nur” Pullover. Oder umgekehrt.

Vielleicht liegt es auch an neuen Nadeln oder Nadeln aus einem anderen Material? Ich stricke auf Bambus zum Beispiel viel fester als auf den KnitPro Nadeln aus Birkenholz. Gerne würde ich mal testen, wie mein Strickbild auf quadratischen Nadeln aussieht!

Vielleicht liegt es auch am Garn? Quietschendes Acrylgarn verhält sich anders als Schurwolle.

Es gibt also viele Gründe die zu finden sind, warum ein Strickstück von früher eine andere Konsistenz hat als heute.

Ach, aber es ist doch auch schön. Wandel hält lebendig! Hauptsache, man liebt seine Strickkleidung so sehr, dass man sie mit einem neuen Bündchen einfach erhalten will. ❤

/Anke